Gespeichert von Abteilung Badminton am 28. Februar 2018 - 8:24

Nein, es sah nicht gut aus nach 5 Spielen: am vergangenen Sonntag lag der TVW 1 nach fast eineinhalb Stunden gegen die Gäste aus Bous mit 1:4 zurück, und nur noch drei Einzel waren zu spielen. Und das, obwohl die Mannschaft in dieser Saison zu Hause erst ein einziges Unentschieden zugelassen hat! Die Aufstellung unserer Mannschaft hatte einfach nicht so funktioniert wie geplant: das 2. Herrendoppel Laufer/Geid konnte den Coup aus der Hinrunde mit dem Sieg nicht wiederholen, unser starkes Damendoppel Lenhof/Ackermann kämpfte sich nach verlorenem ersten Satz in bravouröser Weise in das Match zurück, ging im dritten Satz sogar in Führung, nur um dann doch den entscheidenden Satz denkbar knapp mit 19:21 gegen das wohl stärkste (und in elf Spielen unbesiegte) Damendoppel der Liga aus Bous zu verlieren. Joker Andreas Werner konnte bei seinem Einzel sein Spiel nicht wie geplant umsetzen und unterlag seinem Gegner knapp. Nachdem nur das erste Herrendoppel Ziegler/Kutscher klar und deutlich den Kontrahenten die Grenzen aufzeigte, das Mixed Laufer/Große aber keine echte Chance hatten kam es also zum nicht gerade ermutigenden Zwischenstand.
Aber der TVW kann sich in dieser Saison auf seine Einzel verlassen wenn es darauf ankommt. Den Schritt voran ging wie so oft einer der stärksten Einzelspieler der Liga: Serjoscha Ziegler gelang beim 21:8, 21:13 im 22. Spiel der Saison der 20. Sieg. Aber auch Daniel Kutscher glückte mit dem 21:12, 21:19 ein Sieg, der in dieser Deutlichkeit nicht erwartet werden konnte, nachdem er demselben Gegner in der Hinrunde noch deutlich unterlegen war. Melanie Ackermann war es dann vorbehalten, den 4. Punkt zum Unentschieden zu sichern. Gegen die Bouserin siegte sie ungefährdet mit 21:17 und 21:14.

Damit hat der Tabellenzweite Wiesbach bei noch drei ausstehenden Saisonspielen 5 Punkte Vorsprung auf Platz drei; möglicherweise berechtigt dieser Platz sogar zum Aufstieg in die Verbandsliga. Und so hoch hat der TV Wiesbach noch nie gespielt!

(Text: D. Kutscher)